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Medienmitteilung

Zum regierungsrätlichen Projekt „Direktionsreform“: BE darf sich nicht mit halben Sachen begnügen – Ne pas faire les choses à moitié

03.11.2016

Die SVP Kanton Bern begrüsst die Direktionsreform. Sie erwartet jedoch vom Regierungsrat, dass das Projekt genutzt wird, um eine Aufgaben- und Leistungsüberprüfung vorzunehmen. Ziel muss es sein, nur diejenigen Aufgaben, welche der Kanton tatsächlich erbringen muss, auszuführen, und dies so effizient wie möglich. Nur so kann sich der Kanton weiterentwickeln und profitiert auch die Bevölkerung vom Geld, welches nun in die Reform gesteckt wird.

Der Regierungsrat nimmt eine Direktionsreform an die Hand, was zu begrüssen ist. Allerdings darf es dabei nicht nur um die gerechte Verteilung der Arbeitslast unter den Regierungsmitgliedern gehen. Die Reform muss genutzt werden, um die Aufgaben und die Form der Leistungserbringung grundsätzlich zu hinterfragen. Was in jedem Betrieb und auf jeder Gemeinde immer wieder gemacht werden muss, stünde auch dem Kanton Bern gut an.

Wenn der Kanton Bern sich positiv entwickeln soll, darf sich die Kantonsregierung nicht auf die Beschäftigung mit sich selbst beschränken, sondern muss auch den Schritt in das jetzige Jahrtausend wagen. Ohne Zweifel gibt es zahlreiche alte Zöpfe in der Verwaltung. Die Reform gibt die Gelegenheit diese abzuschneiden. Verzichtet man darauf, bleibt die Reform eine halbe Sache

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